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/template/media/country/de.gif Zahnarzt Berlin - Dr. Seidel RSS
Zahnarzt Dr. Seidel aus Berlin hat sich auf die Zahnbehandlung von Angstpatienten in Vollnarkose sowie hochwertigem Zahnersatz (Implantaten) spezialisiert. Dr. Seidel nimmt Patienten die Angst vor dem Zahnarzt und sorgt durch ästethischen Zahnersatz für schöne Zahne ohne Zahnschmerzen.
zahnarzt-berlin   zahnarztangst   zahnersatz   implantate
Hinzugefügt am 18.09.2010 - 14:29:25 von volupp
Kategorie: Wellness & Gesundheit
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Zahnfleisch entzündet - Hilfe beim Zahnarzt ?
Nicht immer bemerkt es der Patient sofort:  Es blutet ab und zu aus dem Zwischenraum der Zähne, irgendwo pulsiert es am Zahnfleischrand und der betoffene Zahn ist einwenig gelockert(Lockere Zähne). Doch immer wiederkehrende Zahnschmerzen , welche über die gesamte Gesichtshälfte austrahlen können, setzen deutliche Warnsignale im zyklischen Verlauf einer Parodontose. Meist bleibt dem Betroffenen bei der akuten Beschwerdesymptomatik nur der Gang zum zahnärztlichen Notdienst. Doch wie sieht es aus mit einer neuen, zielgerichteten Behandlungsstrategie beim Zahnarzt, wenn das Zahnfleisch entzündet ist ? Sicherlich greift die heutige Parodontaltherapie wie in jedem anderem Fachbereich der Zahnheilkunde auf grundbewährte Behandlungsmethoden zurück. Das extrem innovative Wachstum im medizintechnischen Bereich gestattet jedoch eine deutliche verbesserte ,apparative sowie perspektivisch verbesserte Erhaltungstherapie für den Zahn, wenn das Zahnfleisch entzündet ist. Nach der gründlichen Befunderhebung und Diagnosestellung erfolgt im ersten Schritt die nichtchirurgische antiinfektiöse Therapie aller parodontologisch vertieften Zahnfleischtaschen. Die sorgfältige und gründliche Entfernung des subgingivalen Zahnsteins sowie Plaque an der Zahnoberfläche stellt meist schon den zweiten Schritt bei einer systematischen Zahnfleischbehandlung dar. Mit dem Air flow können zusätzlich hartnäckige, verfärbte Zahnbeläge entfernt werden. Zuvor wird meist innerhalb der Akuttherapie der erkrankte Zwischenraum mit einem Antibiotikum(Dontisolon) behandelt, was gleichzeitig mit der systemischen Gabe eines Antibiotikums kombiniert werden kann.  Die antibiotische Keimbestimmung mit der zielgerichteten Gabe eines Antibiotikums ist mittlerweile Standard , wenn das Zahnfleisch entzündet und tiefe Taschen vorhanden sind. Nach einer vom Schweregrad der Erkrankung abhängigen vorausgegangangenen Hygenisierungsphase (professionielle Zahnreinigung) entscheidet die Taschentiefe am Parodontium, ob eine Parodontaltherapie mit chirurgischen Ansatz oder ohne ebensolchen erfolgen soll. Meist reduziert sich die Notwendigkeit für die Parodontalchirurgie, wenn das Potenzial moderner nichtchirurgischer antiinfektiöser Therapie ausgenutzt wird. Der Einzug von Laser und der sogen. Photodynamischen Therapie ermöglicht weiterhin eine physikalische Keimreduzierung im erkrankten Biotop. Sollte dennoch bei tiefen Knochentaschen(ab 6mm) eine chirurgische Intervention erforderlich sein, kommen minimalinvasive, chirurgische Behandlungstechniken(SIC) und die Verwendung von Sehhilfen(Lupenbrille) in Betracht. Wenn das Zahnfleisch entzündet ist geht über einen längeren Zeitraum massiv Knochen verloren. Dieser kann mithilfe von Emdogain in Kombination mit Knochenersatzmaterial sowie dem adjuvanten Einsatz von Menbranen teilweise wiederaufgebaut werden. Allerdings wesentlicher für den Langzeiterfolg als bestimmte chirurgische Techniken oder Materalien ist die regelmäßige parodontale Nachsorge, in deren Verlauf die Mundhygiene kontrolliert und verbessert wird. Moderne Parodontaltherapie kann, wenn das Zahnfleisch entzündet ist, auch bei bereits bei fortgeschrittener Zerstörung, die Zahngesundheit wiederherstellen und über lange Zeit den vormals erkrankten Zahnhalteapparat stabilisieren.  Zahnimplantate sind nicht immer die besseren Zähne, sondern sollen helfen, verlorengegangene Zähne zu ersetzen. Bei einem stark erkrankten , entzündeten Zahnbestand mit tiefen Zahnfleischtaschen und erheblichen Knochenverlust stehen oft der Patient und der Zahnarzt meist vor einer neuen, radikalen Therapieentscheidung. Sollen nun alle erkrankten Zähne entfernt oder kann ein Großteil erhalten werden ? Bei der Entfernung muß oft ein unangenehmer, herausnehmbarer Zahnersatz(Teilprothese) vorrübergehend eingesetzt werden. Das Ziel festsitzender Zahnersatz kann bei ausreichenden Knochenangebot über Implantatbrücken oder Kronen realisiert werden. Wenn das Zahnfleisch entzündet ist, kann z.B. auch in der Nachbarregion kein Implantat eingesetzt werden. Die Sofortbelastung von Zahnimplantaten gestattet in diesem Zusammenhang eine schnelle Umstellung mit dem Ziel von zukünftig festen Zähnen. Jedoch sollte keine Implantation erfolgen, bevor eine möglicherweise bestehende Parodontitis nicht erfolgreich behandelt wurde. mehr... >
24.03.2012 - 08:07:10
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Wachstumsfaktor und bessere Wundheilung ?
Plättchenreiches Plasma(Platelet Rich Plasma) wird bereits seit den 90-er Jahren in der Oralchirurgie eingesetzt und beruht vornehmlich auf der Wirkungsweise des regulatorischen Potenzials von Thrombozyten-Bestandteilen während der Entzündungsphase von Körpergeweben. Durch die lokale Gabe eines Wachstumsfaktor (Thrombozytenkonzentrat) in den Wundbereich wird die Eigenschaft der Thrombozyten genutzt und die Wundheilung beschleunigt oder zumindestenst verbessert. Thrombozyten wirken beispielsweise bei Blutverlusten im Bereich von Gefäßverletzungen entgegen, indem sie adhärieren, agregieren und eine gerinnungsfördernde Oberfläche bilden, welche die Bildung von Thrombin und Fibrin begünstigt. Desweiteren können Thrombozyten verschiedene Substanzen freisetzen, die zu Reparaturprozessen um Gewebe und zur Stimulation der Immunantwort beitragen.  Der Wachstumsfaktor PRP wird durch eine aufwendige Zentrifugation hergestellt und besitzt zahlreiche spezifische Wachstumsfaktoren wie u.a. BMP(Bone Morphogenetic Protein) PDGF(Platelet-derived Growth Factor) und somit osteoinduktive Eigenschaften. Diese wirken wiederum chemmotaktisch(anlockend) und differenzierend auf Knochenwachstumszellen und äußern sich in Form einer Zellvermehrung und auch Zelldifferenzierung. Der Einsatz und die Wirkungsweise von einem Wachstumsfaktor ist in der Zahnmedizin besonders in der zahnärztlichen Chirurgie, der Implantologie, der Parodontologie und im Zusammenhang mit Knochenaufbauten(Augmentation) und der Sinusbodenelevation von besonders hohem klinischen Interesse. Auch bei der Sofortbelastung von Zahnimplantaten mit Implantatbrücken nach einer multiplen Implantatsetzung in Vollnarkose oder im Dämmerschlaf spielt die zielgerichtete Anwendung eines Wachstumsfaktor-s zur verbesserten-schnelleren Wundheilung eine wichtige Rolle. So sollte das Ziel  des Einsatzes von einem Wachstumsfaktor im operativen Bereich besonders auf die Nachwirkungen wie Schmerzen, Knochenheilung, Osseointegration und Weichgewebsheilung ausgerichtet sein. Beim Einsatz von Zahnimplantaten in Kombination mit einem Wachstumsfaktor spielt vorallem der Einfluß ebensolchens auf die Einheilung, die Stabilität und die Überlebensrate von Implantaten eine übergeordnete Rolle.  Mittlerweile konnte in vielen klinischen Studien und systematischen Reviews positive Wirkungen auf die Wundheilung, die knöcherne Regeneration sowie ein reduziertes Schmerzrisiko nach chirurgischen Eingriffen und den adjuvanten Einsatz eines Wachstumsfaktor aufgezeigt weden.(Alissa et al. 2010; Arora et al 2010; Bae et al 2011) Positive Ergebnisse beschreiben auch Del Cosrso et al 2011 bei der operativen Entfernung von Zysten oder der Behandlung von Gingivarezessionen durch Rezessionsdeckung in der Parodontalchiurgie. Die Anwendung von L-PRF(Wachstumsfakor) ermöglichte auch die Definition von neuen therapeutischen Prinzipien der natürlichen Geweberegeneration bei der Zahnbehandlung von intraossären Parodontalläsionen und der natürlichen Knochenregeneration. Inbezug auf die Implantat-Überlebensrate scheint die Gabe eines Wachstumsfaktor(PRP) bei Sinusbodenelevationen keinen besponders signifikanten Einfluß zu haben. Generell wird die Entwicklung anwenderfreundlicherer  Verfahren in der Praxis zur spezifischen Herstellung von Wachstunsfaktoren gefordert. Grundsätzlich ist festzustellen, dass der Einsatz von Thrombozytenkonzentraten(Wachstumsfaktor) im Zusammenhang mit Implantat-Therapien, Sinulift, parodontal-chirurgischen Eingriffen und vielen weiteren Zahnbehandlungen in der oralen Chirurgie(Weisheitszahnentefrnung, Zahnextraktion, Wurzelspitzenresektion) durch einzelne Fallstudien und klinische Untersuchungen zwar sehr positiv bewertet wird, aber ihr standardmäßiger klinischer Einsatz durch die Aussagen der meisten aktuellen Studien und Meta-Analysen bekräftigt aber wissenschaftlich nicht unterstützt wird. Quelle: Praktische Implantologie und Implantatprothetk 1/2012 mehr... >
12.03.2012 - 20:36:33
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Dämmerschlaf nimmt Zahnarztangst
Die Angst vor dem Zahnarzt begegnet uns sehr oft im zahnärztlichen Alltag und ist besonders bei oralchirurgischen Eingriffen(Wurzelspitzenresektion, Weisheitszahnentfernung, Parodontalchirurgie, Wurzelrestentfernung) und implantatologischen Eingriffen(Zahnimplantate, Sofortbelastungen) sehr oft vorhanden. Der Zahnarzt arbeitet hier invasiv in einem für den Patienten äußerst sensiblen, empfindlichen Bereich, welcher unter anderem für sein Aussehen, Sprache und Mimik verantwortlich ist. Es sollte daher die tägliche Aufgabe von Zahnärzten sein, der Entstehung von Zahnbehandlungsängsten entgegenzuwirken und vorallem bestehende Ängste innerhalb der Behandlung(z.B. Dämmerschlaf) abzubauen. Dennoch, so berichtet die Bundeszahnärztekammer in ihrer aktuellen Pressemitteilung, hat jeder Zehnte in unserer Republik Zahnarztangst. In der Therapie der Zahnarztangst unterscheidet man grundsätzlich die nichtmedikamentösen von den medikamentösen Therapieformen. Den langfristigen Erfolg haben nichtmedikamentöse Therapieansätze, wie Verhaltens-und Entspannungstechniken(z.B. autogenes Training), Hypnose und vorallem die sanfte Patientenführung. Die medikamentöse Begleittherapie lässt sich nach den unterschiedlichen Stadien der Bewusstseinsveränderung einteilen. Ein minimaler Dämmerschlaf (intravenöse Analgosedierung) ist dadurch gekennzeichnet, dass der Patient immer noch normal ansprechbar ist. Kreislauf- uns Atemfunktion werden hierbei nicht beeinflusst. Dieser Zustand im Dämmerschlaf lässt sich z.B. durch eine sogen. Lachgassedierung hervorrufen. Ein moderaterer Dämmerschlaf kann mittels oraler Gabe von Benzodiazepinen hervorgerufen werden. Hierbei sollte der Patient auf Ansprache erweckbar und reaktionsfähig sein. Der tiefe Dammerschlaf(intravenöser Tiefschlaf) wird durch die intravenöse Gabe von Dormicum* , Ketanest* oder Propofol* induziert. Mittel der Wahl in der Zahnarztpraxis ist die gesteuerte, fraktionierte Gabe von Midazolam(Dormicum*). Dieses therapeutische Vorgehen bei Angstpatienten unter intravenöser Gabe ist nur erfahrenen und hierfür speziell ausgebildeten Oralchirurgen vorbehalten.Der Patient ist bei diesem tiefen Dämmerschlaf bedingt ansprechbar und reagiert immer noch auf Schmerzreize. Desahlb erfolgt auch bei dieser Dämmerschlaf - Zahnbehandlung immer noch die Gabe eine Lokalanästhetikums im Mundbereich. Die parenterale Gabe von Dormicum zum tiefen Dämmerschlaf besitzt den enormen Vorteil einer guten Steuerbarkeit, niedriger Dosierung und eines besseren Komplikationsmanagements durch den intravenösen Zugang. Mit dem Gegenmittel Flumazenil(Anexate*) kann bei einem zu tiefen Dämmerschlaf optimal gegengesteuert werden. Auch die adjuvante Gabe von Sauerstoff über eine Nasensonde ist zur stabilen Aufrechterhaltung der Sauerstoffsättigung unabdingbar. Die Wirkung bei einem tiefen Dämmerschlaf hält idR ca eine Stunde an und kann für alle ambulanten Operationen in der oralchirurgischen Praxis kompromisslos empfohlen werden. Ziel jedweiiger Zahnbehandlung sollte es sein , dass es nicht weiter zum Anstieg der Zahnbehandlungsangst kommt und der Patient den Behandlungsraum stressfrei / entspannt verlassen darf.  Schäzungsweise 50 Prozent der Zahnarztangst werden immer noch durch Zahnschmerzen von Zahnärzten innerhalb des Behandlungsprocedere selbst hervorgerufen, sei es durch eine nicht ausreichende Lokalanästhesie(Schmerz bei Zahn-Behandlung), Zahnentfernung bei Entzündungen oder durch zu lange - ausgedehnte Behandlungssitzungen (2-3 Stunden), welche immer noch nicht im Dämmerschlaf oder Vollnarkose durchgeführt werden. Quelle zu Dämmerschlaf: auszugsweise Oralch. J. 1/2012 mehr... >
06.03.2012 - 18:21:54
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Toter Zahn
Ist ein toter Zahn in unserem Mund überlebenswert ? Eine kontroverse Diskusion wird in der Zahnmedizin in puncto Zahnerhalt - Toter Zahn, Wurzelbehandlung, Focus im Mund und eventuell daraus resultierende Streuinfektionen bzw. Belastungen auf den Gesamtorganismus geführt. So hat der Zahnarzt die letzten Jahrzehnte gelernt, abgestorbene Zähne mithilfe von Wurzelfüllungen, Wurzelspitzenresektionen Zähne als potentielle Pfeiler für Zahnersatz zu erhalten. Fortschritte in der Endodontologie(elektronische Längenbestimmung des Wurzelkanales, maschinelle Wurzelkanalaufbereitung, plastische Wurzelfüllungen) zeigen, dass ein Toter Zahn auch langfristig  mit einer guten Wurzelkanalfüllung erhalten werden kann. Sind diese Zähne auch noch frei von Parodontose und Karies zeigen sie zumindestenst kaukunktioniell auf lange Sicht gute Ergebnisse für Zahnarzt und Patienten. Nicht immer ist somit eine Zahnextraktion und eine spätere Implantation erforderlich. Doch inwieweit können Bakterien, die einen Zahnnerven absterben lassen(Toter Zahn) nach einer suffizienten Kanalbehandlung überleben und dann zu einem späterem Zeitpunkt Ursache vielfältiger System-und Organerkrankungen sein? Die ganzheitliche Zahnmedizin versucht sich sehr kritisch mit dieser Problemstellung auseinanderzusetzen. Die Hauptfragestellung zum Zahnerhalt "Toter Zahn" dreht sich schlußendlich um die vollständige Desinfektion des Wurzelkanales. Ist denn diese überhaupt vollständig möglich ? Bei dieser Betrachtungsweise gilt zu beachten, dass der zentrale Wurzelkanal von Millionen von Dentintubuli umgeben sind, die groß genug sind, um weitere Bakterienbesiedelungen zuzulassen und diese wiederum für desinfizierende Spüllösungen und Aufbereitungsinstrumente schwer erreichbar sind. Viele wissenschaftliche Untersuchungen bezüglich "Toter Zahn" und Desinfektion(Blum et all 1997, Moritz et all 1997) zeigen , dass nicht alle Bakterienkulturen in diesem verzweigtem Wurzelkanalsystem erfolgreich abgetötet werden konnten. Verschiedende desinfizierende Spüllösungen(Natriumhypochlorid, Wasserstoffperoxid)  kommen hierbei in der Zahnmedizin zum Einsatz, um die Bakterienkulturen im abgestorbenen Wurzelkanal(Toter Zahn) abzutöten. Aktueller Stand der Technik ist die Verwendung einer elektrischen Saug-Spül-Pumpe (RinsENDO). Mit dieser Methode wird unter Druck die Spüllösung in den Kanal gespült und herausgesaugt, was zu einer deutlich besseren Desinfektion der Wurzelkanäle führt, da diese Kanüle auch kleinste Gewebereste von den Kanalwänden wegspült und ausschwemmt.Die systemische Gabe eines Antibiotikums gehört zum Standard bei der Zahnbehandlung einer subacuten, periapikalen Entzündúng an der Wurzelspitze und nimmt vorallem dem Angstpatienten durch die schnelle Besserung bei adjuvanten Zahnschmerzen den weiteren Respekt vor weiteren erforderlichen Sitzungen. Fakt ist, dass ein optimal behandelter-gefüllter Wurzelkanal sogar kleinere Entzündungen an der Wurzelspitze(Granulom, Zyste) ausheilen lässt und somit die Toxinzufuhr, welche später chronische Entzündungen auslöst, unterbricht. Ein Toter Zahn ist somit überlebenswert und hat langfristig eine berechtigte Chance als wertvoller Pfeilerzahn in der Prothetik(Kronen, Brücken, Teilprothesen) oder gar Einzelzahn seine funktionielle wie auch ästhetische Aufgabe zu übernehmen.  Die spätere Zahnaufhellung und Schutz der spröden Zahnsubstanz mit einer Keramikkrone gehört selbstverständlich zum weiteren, fachgerechten Zahnerhalt eines wurzelbandelten Zahnes. mehr... >
02.03.2012 - 13:16:21
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Zahnästhetik
Zahngesundheit ist ein entscheidender Faktor für die Lebensqualität des Menschen. Hierbei kann die Allgemeinmedizin, plastisch-ästhetische Chirurgie und auch die Zahnheilkunde(Schöne Zähne)  einen entcheidenden Beitrag zur Stabilisierung und Aufrechterhaltung dieser Lebensqualität leisten. Begriffe wie Lifestyle und Zahnästhetik bestimmen unser tägliches Leben. Bereits in antiken Hochkulturen war es von Bedeutung, nicht nur gesund, sondern auch vor allem schön auszusehen. Somit wird der Schönheit, Zahnästhetik und der sogenannten Lebensqualität ein großer Stellenwert beigemessen. Doch inwieweit hängt Lebensqualität repektive Zahnästhetik von den Zähnen ab ? Ein Großteil der Bevölkerung macht Lebensqualität an Begriffen wie Gesundheit, Freunde, Familie und eine geregelte Arbeit fest. Stellt man die Frage wie Mediziner die Lebensqualität beeinflussen können, so kommt der Prävention und Prophylaxe eine große Bedeutung zu. Auch hier versteht man den Begriff Mundgesundheit unter den Begriiffen wie gesunde Zähne, gesundes Zahnfleisch, guter Mundgeruch, Schmerzfreiheit und Feste Zähne. So kann eine Parodontose, lockere Zähne und Zahnschmerzen die Lebensqualität erheblich negativ beeinflussen. Der Zahnrzt kann natürlich Zahnfleischbluten, überempfindliche Zahnhälse, Karies , zerstörte Zähne oder Zahnfehlstellungen behandeln. Oft können umfangreiche Zahnsanierungen mit der kompletten Entfernung von allen schlechten Zähnen,  Wurzelresten und Weisheiszähnen in Vollnarkose oder im Tiefschlaf der erste Schritt zu einer kompromisslosen Zahnästhetik sein. Hierbei muss zwischen der roten und weißen Zahnästhetik unterschieden werden. Soll die weiße Zahnästhetik verändert werden, sind Veränderungen an der Zahnhartsubstanz an der Tagesordnung. Hierzu gehören in der Zahnmedizin sogenannte adhesive Kunststofüllungen im Frontzahnbereich, Keramikschalen(Veneers, Lumineers) oder auch vollkeramische Zahnkrohnen oder Brücken, welche unserem Lächeln eine neue strahlende Optik vermitteln können. Bei intakter Zahnsubstanz und formschönen Zähnen kommt die Zahnaufhellung auch Bleaching genannt in Betracht, um unseren Zähnen ein neues, frisches Bild zu verleihen. Auch eine regelmäßige professionielle Zahnreinigung kann das positive Mundgefühl von heute auf morgen plötzlich verbessern. Sind Korrekturen oder Veränderungen der roten Zahnästhetik also dem Zahnfleisch(Gingiva) erforderlich stehen dem Zahnarzt eine Vielzahl von parodontal-chirurgischen Techniken zu Verfügung. Hierbei können durch sogen. Rezessionsdeckungen in Kombination mit Bindegewebstransplantaten wieder eine Fülle von verlorengegangenem Zahnfleisch wiederersetzen. Minimalinvasive Operationstechniken helfen hierbei dem Oralchirurgen das postoperative Trauma deutlich zu reduzieren und somit auch hier in dieser Phase die Lebensqualität zu verbessern. Zahnimplantate geben dem Patienten nicht nur feste Zähne in Form von Implantatkronen, Implantatbrücken zurück, sondern verhindern auch den weiteren Knochenabbau an ihrer Position, sodass sie hier einen wichtigen Beitrag zur roten Zahnästhetik leisten. Bei starkem Knochenverlust und herausnehmbarem Zahnersatz z.B. auf Stegen oder Teleskopen kann die rote Zahnästhetik hervorragend durch labortechnische Individualisierung der Hybridprothetik innerhalb des Kunststoffes im Bereich des verlorengegangenen Zahnfleisches ausgeglichen werden. mehr... >
28.02.2012 - 15:04:21
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Zahnwurzelbehandlung - klassische und neue Methoden
Die Zahnwurzelbehandlung hat im letzten Jahrzent eine rasante Entwicklung innerhalb der Zahnmedizin durchgemacht. Das Ziel einer Wurzelbehandlung beim Zahnarzt ist die Infektion in den Wurzelkanälen zu eliminieren und diese anschließend optimal abzufüllen bzw. zu konservieren. Standen in früherer Zeit in der Zahnarztpraxis nur eine relativ begrenzte Auswahl an Spezialinstrumenten zur Verfügung, so haben wir heute gleich ein ganzes Arsenal an Instrumenten zur Verfügung, um die Wurzelkanalinfektion erfolgreich zu behandeln. Besonderes Augenmerk bei der Zahnwurzelbehandlung gilt bei der Behandlung von Patienten mit Angst vor dem Zahnarzt, da die Behandlungssystematik in Vollnarkose oder im Tiefschlaf eine völlig andere Vorgehensweise eröffnet. Bei der Diagnostik des chronisch entzündeten Zanes hat sich vor allem bei den bildgebenden Verfahren vieles getan. Das digitale Röntgen hat nun fast in allen modernen Zahnarztpraxen Einzug gehalten. Auch die elektronische Längenmessung des Wurzelkanales ist ein wichtiger Baustein zur genauen Wurzellfüllung. Ob zweidemsionale oder dreidimensionale Aufnahmetechniken(3-D Röntgen) den Vorrang bekommen und welche Schlüsse diesbezüglich auf die prognostische Einschätzung der Zahnwurzelbehandlung zu ziehen sein werden, wird sicher Schwerpunkt zukünftiger universitärer Studien sein. Zum jetzigen Zeitpunkt wird nachwievor eine zweidemsionale, digitale Röntgenaufnahme bevorzugt. Bei Gefährdung anatomischer Nachbarstrukturen(Kieferhöhle, N. alveolaris inferior) kann ein sogen. OPTG weitere wichtige Informationen liefern. In endodontologisch spezialisierten Zahnarztpraxen kann das sogen. 3-D Röntgenbild letztendlich den ausschlaggebenden Bonus für die eine oder andere Therapieentscheidung bei der konventioniellen Zahnwurzelbehandlung oder der Wurzelspitzenresektion geben. Mit Sicherheit wird das DVT(Tomographie) und auch das Dentalmikroskop das therapeutische Vorgehen bei einer Zahnwurzelbehandlung in Zukunft weiterhin positiv  beeinflussen. Rationielle, maschinelle  Aufbereitungstechniken bei der Zahnwurzelbehandlung haben sich mittlerweile durchgesetzt. Reziproke Feilensysteme(Dentsply Maillefer und VDW) liefern durch die nicht vollrotierende Arbeitsweise und hohe Flexibilität einen enormen Zeitgewinn, Genauigkeit und vorallem Effiziennz innerhalb dieser Behandlungsstufe. Somit verbleibt mehr Zeit für die chemische Desinfektion der Wurzelkanäle. Um die Effektivität dieser chemischen Desinfektion noch zu erhöhen empfiehlt sich die Spülflüssigkeit mittels Ultraschall zu aktivieren. Sicherlich wird die Desinfektion bei der Wurzelbehandlung in Zukunft eine noch größere Rolle spielen. Die Lupenbrille mit LED-Beleuchtung bietet eine gute Hilfestellung bei der Auffindung von Wurzelkanälen. Das Dentalmikroskop mit bis zu 35-facher Vergrößerung ermöglicht bei den optischen Systemen ein Maximum an Ergonomie und Behandlungskontrolle. Fragmententfernungen, obliterierte Wurzelkanäle oder gar zeitaufwendige Revisionen mit Entfernung der alten, insuffizienten Wurzelfüllung werden mit dem Dentalmikroskop bei der Zahnwurzelbehandlung sicht-und somit auch behandelbar. Trotz optimaler Erfolge in der Implantatologie stellt eine sehr gute Zahnwurzelbehandlung eine reale Alternative zur Zahnentfernung und späterer Zahnimplantatversorgung dar. Hierbei muss allerdings beachtet werden, dass eine solche erfolgreiche Behandlungsstrategie zum Zahnerhalt auch ausreichend privat liquidiert werden muß. Für Angstpatienten ist diese zeitaufwendige Zahnwurzelbehandlung, welche meist auch mehrere Behandlungssitzungen inkludiert nicht geeignet. Quelle: Auszugsweise DZ 1/2012   mehr... >
27.02.2012 - 15:25:11
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Zahnärztin - Ein Beruf im Blickpunkt
Gibt es für die selbständige Zahnärztin eine ausgeglichene Balance zwischen Familie - Arbeit und Berufung ? Untersuchungen zeigen , dass das Berufsfeld der Zahnmedizin in der Zukunft wohl eher mehr vom weiblichen Geschlecht ausgeübt wird. Laut einer Untersuchung  des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ) erfolgt Deutschlands zahnmedizinische Versorgung ab 2017 zur Mehrheit durch die Zahnärztin und nicht vom männlichen Geschlecht.  Gegenwärtig bewältigt die Zahnärztin und der Zahnarzt laut KZBV-Statistik im Schnitt immer noch 48 Stunden pro Woche in der Praxis, davon 35,2 am Stuhl. Im Rahmen der Studie zur Prognose der Zahnärztezahl und des Bedarfs an zahnärztlichen Leistungen bis zum Jahr 2030 sagen die Autoren vom IDZ voraus, dass der Frauenanteil bei der Aprobation zur Zahnärztin bis zum Jahr 2030 bis auf 70 Prozent ansteigen wird. Damit ist auch absehbar, dass die Organisationsstruktur der zahnärztlichen Berufsausübung zukünftig stärker durch weibliche Strategien der beruflichen Karriereplanung geprägt sein wird . In der heutigen Zeit bevorzugt die Zahnärztin in Praxis spezifische Fachgebiete wie die Kieferorthopädie(Zahnspange), Kinderzahnheilkunde oder Parodontologie / Prophylaxe. Dagegen wird die Oralchirurgie eher von Zahnärzten als Schwerpunktfach in der Berufsausübung gewählt. Auch der Arbeitsschwerpunkt "Prothetik" (Zahnersatz wie z.B. Kronen, Brücken, Teilprothesen) und auch der Tätigkeitsschwerpunkt "Implantologie" inclusive der Sofortversorgung von Zahnimplantaten in Vollnarkose wird z.Zeit eher von männlichen Kollegen als von einer Zahnärztin ausgeübt. Aber warum ist immer noch das Angestelltenverhältnis als Form der zahnärztlichen Berufsausübung gerade für die Zahnärztin so attraktiv ?  Der Antwortkatalog reicht von "Mehr Zeit für Kinder" über "Mehr Möglichkeiten zur fachlichen Spezialisierung" bis hin zu "Mehr Schultern, die die Verantwortung tragen". Unterm Strich scheint die jung aufstrebene Zahnärztin bemüht, mit ihrer  Berufswahl auch einen persönlichen Mehrwert zu erreichen. Dass die daraus resultierende Doppelbelastung bei der Zahnärztin bis 45 Jahre besonders stark gewichtet, ist ein Ergebnis der vom IDZ durchgeführten ANFO-Z- Studie. Micheelis: "Der Spagat zwischen Familie und Beruf, den die berufstätige Zahnärztin im jüngeren Alter nicht selten managen müssen, drückt sich in den Zahlen deutlich aus." Mit zunehmendem Alter sinke dann der von den Zahnärztinnen empfundene Grad der Belastung wieder ab. Entsprechend steigt dann auch die Bereitschaft, sich dann später niederzulassen.Quelle: zm 101, Nr. 24 2011 mehr... >
09.01.2012 - 10:04:33
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Küssen und schlechte Zähne ?
Küssen gehört zum Sex und ist wohl einer der schönsten intimen Erlebnisse. So ist in der westlichen Kultur der Kuss meist auch Ausdruck von Liebe und Zuneigung. Für Frauen bedeutet Küssen vor allem Bindung - Männer wollen damit in erster Linie verführen. Küssen kann nicht nur liebevoll und sexuell anregend wirken, sondern soll auch aus medizinischer Sicht gesundheitsfördernd sein. So sollen bei diesem Austausch intimer Zärtlichkeiten das Herz-Kreislauf- und das Immunsystem positiv stimuliert werden. Je nach Kussintensität werden über 30 Gesichtsmuskeln bewegt. Doch wie sieht es beim Küssen aus, wenn ein Partner über schlechte Zähne verfügt. Beeinträchtigt das die Qualität des Küssen ? Ein unangenehmer Mundgeruch und ein fauliger Geschmack im Mund fördert mit Sicherheit nicht die Stimulanz und einen guten Geschmack beim Küssen. Schlechte Zähne entstehen meist durch Karies. Wurzelreste, zerstörte Zähne und Parodontose vermitteln keinen guten Gesundheitseindruck aus dem Mundraum. Unschöne Zahnlücken, lockere Zähne mit Zahnfleischschwund und Zahnstein verstärken oft das Erscheinungsbild "Schlechte Zähne". Aber auch schlechter Zahnersatz in Form von Totalprothesen, Teilprothesen oder lockeren Zahnbrücken sind beim Küssen sicherlich nicht hilfreich. Was tun ,wenn der Kuss-Partner eine schlechte, poröse Kunststoffprothese oder eine abstehende Zahnklammer im Mundraum ertastet ?  Unter schlecht sitzendem Zahnersatz werden außerdem häufig Pilzansammlungen beobachtet. Vorerst kann diszipliniertes Zähneputzen, gesunde Ernährung und eine regelmäßige Prophylaxe beim Zahnarzt helfen, langfristig schlechte Zähne zu vermeiden. Für den schlechten Geschmack zwischendurch haben sich hervorragend Mundspüllösungen bewährt. Die Anwendung von Zahnseide für die Zahnzwischenräume vermindert das Auftreten von Zahnfleischentzündungen mit Spätfolge einer Parodontose. Beim Zahnersatz Senioren ist eine regelmäßige Prothesenreinigung wichtig für die Vorbeugung von Mundschleimhauterkrankungen. Hierbei darf man nicht vergessen, dass beim Küssen Speichel inclusive Bakterien des Partners ausgetauscht werden. Während des Küssen sollen mehr als 278 Bakterien-Kolonien ausgetauscht werden ! Besonders agressive Bakterien finden sich bei der Verursachung von Parodontose und Karies. Zahnfehlstellungen (Zahnengstand) und verfärbte Zähne können diese Effekte noch potenzieren. Durch schlechte Zähne werden diese Bakterienkulturen oft noch stark vermehrt, vom schlechten optischen Eindruck mal abgesehen. Eine stark bakteriell besiedelte Mundschleimhaut ist so oft auch Eintrittspforte von viralen (Herpes, Hepatitis) oder agressiven Pilzerkrankungen. Auch Krebserkrankungen wurden nach häufigem Oralsex schon wissenschaftlich dokumentiert.  Schöne Zähne mit einer frischen Ausstrahlung(weiße Zähne) sind mit Sicherheit  sexy und positiv für das Küssen. Minimalinvasive, optische Verschönerungen an der Zahnhartsubstanz lassen sich oft im Frontzahnbereich durch Veneers und Lumineers erreichen. Schlechte Zähne sind dagegen meist ein Fall für eine Gesamtsanierung beim Zahnarzt. Durch schlechte Zähne darf sich kein negativer Kreislauf mit Angst vor dem Zahnarzt entwickeln. Eine kompetente, fachzahnärztliche Zahnsanierung mit Entfernung von zerstörten Zähnen(Zahnextraktion), Implantation neuer Zähne sowie Wiederherstellung der erkrankten Zahnsubstanz durch Zahnkronen und Zahnbrücken können in einer Sitzung mit Vollnarkose oder im Tiefschlaf dieses Problem "Schlechte Zähne" schnell und ohne Stress vergessen lassen.  mehr... >
22.11.2011 - 12:24:45
http://www.zahn-implantate-berlin.de/deutsch/news/kuessen.html
 
 
 
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